KOMZET GLW

KOMZET GLW2021-08-24T11:11:36+02:00
Gefördert durch diese Einrichtungen
Gefördert durch diese Einrichtungen

Ziele der Förderung von Kompetenzzentren

KOMZET GLW – das Projekt : Einsatz von virtuellen Systemen zur Unterstützung von AZUBIS in der Metall- u. Elektroindustrie. (EvAMEI)

Warum will sich die GLW zu einem Kompetenzzentrum weiterentwickeln?

Mit der Verbreitung der Industrie 4.0 haben wir auch über die Möglichkeiten nachgedacht, wie die Potentiale der Industrie 4.0 auch unsere Arbeit in der überbetrieblichen Ausbildung verbessern kann. So konkretisierte sich langsam die Idee, ein neues digitales Instrument für die Ausbildung in der GLW zu entwickeln. Wir haben es als Assistenzsystem bezeichnet, weil es unsere Arbeit mit den Auszubildenden unterstützen sollte. Bei den Ausarbeitungen und Recherchen wurde deutlich, dass die Möglichkeiten eines Assistenzsystems auch für zusätzliche berufspädagogische Methoden einsetzt werden kann. Diese Zusammenführung von einem digitalen Assistenzsystem und berufspädagogischen Anwendungen wird nun im Rahmen eines Projektes zur Kompetenzentwicklung in der GLW umgesetzt. Dafür erhält die GLW von 2019-2022 eine finanzielle Unterstützung durch das BIBB, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union.

Die GLW hat in dem Projekt das Fraunhofer-Institut in Lemgo und die Technischen Universität Dortmund (TU DO) damit beauftragt, nach unseren Vorstellungen ein digitales System für die Ausbildung an Dreh-und Fräsmaschinen mit zu entwickeln. Unser Ziel ist es, einzelne Abschnitte der Ausbildung Internet gestützt bei Ausbildern und Auszubildenden auf dem Tablett bzw. Smartphone verfügbar und nachvollziehbar zu machen. Dabei kommt es darauf an, dass die handwerklichen Tätigkeiten an den Maschinen „handwerklich“ bleiben, die Lehr- und Lernschritte jedoch virtuell in einem Assistenzsystem abrufbar sind und die praktische Unterweisung begleiten.

Das Fraunhofer Institut IOSB aus Lemgo programmiert die Software für unser Assistenzsystem. Da das Assistenzsystem auf unterschiedlichen Dreh- und Fräsmaschinen eingesetzt werden sollte, haben wir jeweils zwei Dreh- und zwei Fräsmaschinen beschafft. Neben dem eigentlichen Programm werden auch die spezifischen Schnittstellen programmiert.

Um das Ergebnis der eigentlichen Überbetrieblichen Arbeit zu verbessern, werden wir zukünftig eine Unterweisungsform zur Kompetenzsteigerung bei den Auszubildenden einsetzen. Die Prinzipien heißen „Das Modell der vollständigen Handlung“ oder „Das Modell des Arbeitsauftrages“. Es geht im wesentlichen darum, die Anforderungen des betrieblichen Alltags in der überbetriebliche Ausbildung abzubilden. Die TU Dortmund erarbeitet für uns die berufspädagogische Planung und Konzeption dieses Prozesses. Damit sind die Ergebnisse auch auf andere Ausbildungsinhalte übertragbar.

Das Projekt EvAMEI wird gefördert vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Gerne stehen wir für ausführliche Erklärungen und Nachfragen zu diesem Projekt in der GLW zur Verfügung und freuen uns, Ihnen Details und Entwicklungen zu erläutern.
Bitte sprechen Sie uns an!

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